Val Durance / Haute Provence / KURZ-INFOS «BIKECAMP LEVEL 2_Light»

Veranstalter: www.lukasstockli.ch:

 

Datum: 3. - 10. Oktober 2020

Tour-Art: Stationäres Bikecamp

Konditionslevel: 2 + 3*

Techniklevel gemäss Singletrailskala: bis S1

Anzahl Touren: 6

Total Höhenmeter: 5850

Total Kilometer: 220

Guide: Rolf

* Bikecamp Level 2: Du bewegst Dich gerne im Gelände, meidest jedoch anspruchsvolle 

Trails. Auf einer asphaltierten Bergstrasse schaffst Du 400 oder mehr 

Hm pro Stunde.

 

Provenzalische Trail-Träume

Wir entdecken das vielleicht exklusivsten Frühlings-Reviere der Alpen! Kaum zu glauben, aber bis heute ist es fast gänzlich unbekannt geblieben. Provenzalisches und alpines Ambiente verschmilzt hier zu einer einzigartigen Bergwelt. Kilometerlange Flow-Trails durch Kiefern- und Steineichen-Wälder, über Kreten, Pässe und Plateaus hinweg. Auf versteckten Trails und historischen Pfaden mitten durch geologische Besonderheiten hindurch und zu schönsten Aussichtspunkten. Ein Trail ist schöner als der Andere. Für uns Biker/innen ein Traum vom Frühlingserwachen und ein Saisonauftakt nach Mass wo auch die Trail-hungrigsten Biker sprichwörtlich verwöhnt werden.
Hier mitten in den provenzalischen Voralpen blüht und duftet bereits die farbenprächtige Vegetation des Südens. Im Einflussbereich der mediterranen Luft sind hier die Frühlingsboten längst eingetroffen. Zusammen mit Fauna, Flora und all diesen Düften erwacht auch bei uns Bikern dieser einzigartige innere Tatendrang und diese unbändige Trail-Leidenschaft. Und genau das können wir im Val Durance gebührend ausleben und zelebrieren. Denn das Trailnetz ist atemberaubend schön und enorm vielfältig. Das Beste vom Besten kombiniere ich und herausgekommen ist ein Tourenprogramm welches uns schon anfangs April mit den allerfeinsten Trail-Leckerbissen verwöhnt. Und das Ganze mit einem Trailanteil von notabene 75 – 90%!

Unsere Bikeregion:

Mitten durch die Provence fliesst die über 300 km lange Durance. Vom Quellgebiet am Montgenevre, an der Piemontesischen Grenze, bis in die Region Avignon wo sie in die Rhone mündet. Dem Lauf der Durance folgten über Jahrtausende verschiedene Wegbaumeister und Feldherren.

Hannibal zog 218 v. Chr. mit 50 000 Soldaten, 9000 Reitern und 37 Kriegselefanten von Spanien kommend durch das Durance-Tal um den Römern aus dem Norden kommend in den Rücken zu fallen.

Die Römer begannen ab dem Jahre 312 v. Chr. mit dem Aufbau ihres Strassennetzes. In den Westalpen beginnend, befestigten sie mehrere alpenüberquerende Routen. Dabei ging es vor allem um militärpolitische Interessen. Mit den steingepflasterten Strassen war es nämlich möglich, schnell und in grosser Zahl Truppen von einem Ort zum anderen zu verschieben. 118 v. Chr. entstand dabei die Via Domitia, die aus der Poebene über den Col de Montgenèvre nach Briancon führte. Im Anschluss folgte sie der Durance (Embrun, Gap, Sisteron) und führte weiter via Nimes über die Pyrenäen nach Spanien.

Später und bis heute dient diese Route bei Pilgern als wichtige Wallfahrtsroute auf dem Weg nach Santiago de Compostela.

Und auch Napoleon hatte 1815 seine Spuren hinterlassen. Als er aus dem Exil von der Insel Elba kommend, sich mit 1200 Männern u.A. durch das Val Durance zurück nach Paris kämpfte um wieder an die Macht zu gelangen. Diese Wegstrecke wurde später bekannt als „Route Napoleon“.
Die Dörfer des Val de Durance haben ihre malerische Identität und ihr reiches Erbe bewahrt. Dank dem milden Klima mit mehr als 280 Sonnentagen im Jahr und dem fruchtbaren Boden bietet die Region beste Voraussetzungen für landwirtschaftliche Produkte wie Wein, Lavendel, Nüsse, Oliven, Honig oder Ziegenprodukte. Die Naturschönheiten kombiniert mit den verträumten Dörfern in dieser grossartigen Ruhe ist beeindruckend. Die Trails gehören zu den verspieltesten und flowigsten der Alpen. Hier fühlt man sich als Biker sprichwörtlich wie «Gott in Frankreich».

 

 

 

 

 

 

Unsere Unterkunft:

Mitten in der Einsamkeit der Natur, auf einem kleinen Hügel, befindet sich unsere absolut ruhig gelegene Unterkunft. Dieses typische provenzalische Haus ist eine Ehemalige Saumstation aus dem 17. Jahrhundert. Der grosse Umschwung lädt nach den Touren zum Regenerieren, Stretchen, Verweilen oder Aprèbiken ein. Wir haben das gesamte Haus für uns alleine. Cathy unsere Gastgeberin, verwöhnt uns mit traditioneller mediterraner Küche und Lebensmittel aus der Region. Sollte es genügend warm sein essen wir draussen auf der Terrasse und geniessen die aussergewöhnliche Umgebung mit der Aussicht über das Tal der Durance.

Die einfach und liebevoll eingerichteten Gästezimmer bieten uns zudem einen wunderschönen Aufenthalt. Auf Wunsch können auch Massagen vor Ort organisiert werden.

 

Klima und Wetter:

An der Südwest-Abdachung der Alpen wird man als Biker von einem ausgesprochen günstigen Klima verwöhnt. Es ist eine der mildesten und niederschlagsärmsten Regionen der Französischen Alpen. Dieses gemässigte Klima ist unter anderem besonders günstig für den Weinbau, für Baumkulturen und Lavendel.
Während auf der Alpennordseite und am Alpenhauptkamm der Schnee noch bis in tiefe Lagen reicht, hat der Frühling hier in den Provenzalischen Voralpen bereits begonnen. Die Temperaturen liegen in der Regel zwischen 15° und 20°C. Das Thermometer kann aber durchaus höher steigen und die ersten Touren in kurzen Hosen und im Kurzarmtricot sind möglich. Prinzipiell wäre die Region eine Ganzjahres-Bikeregion wo gar im Winter die Trails trocken bleiben. 

 

 

Unsere
Touren Level 1:

Innerhalb kurzer Distanzen wechseln die Charakteren der Landschaften, der Untergründe und entsprechend auch der Trails. Von Wiesen-, Wald- und Kiestrails bis zu Wurzel- und Felsentrails gibt es die gesamte Bandbreite – prinzipiell sind sie alle sehr verspielt und meist von der flüssig-flowigen Art. Sämtliche Touren weisen einen Trailanteil von 75 – 90% auf, der Offroadanteil liegt dann meist gar bei über 95%. Kaum anderswo in den Alpen können so früh im Jahr schon solch lange Trail-Touren gefahren werden. Die Touren sind zwischen 48 und 61 km lang und weisen zwischen 1400 und 2000 Höhenmeter auf. Alle Höhenmeter werden im Gelände und auf Trails absolviert. Die Touren können bei Bedarf sehr einfach «entschärft» oder verlängert werden. Für die genussvolle Teilnahme ist eine gute Kondition und Fahrtechnik erforderlich (Level 3; siehe Homepage). 

 

Die Touren sind zwischen 26 km und 42 km lang und enthalten weisen zwischen 800 und 1200 Höhenmeter auf. Sie alle können bei Bedarf «entschärft» oder verlängert werden. Für die genussvolle Teilnahme ist eine solide Grundkondition und gutes technisches Basiskönnen erforderlich (Level 2+3; siehe Homepage www. lukasstoeckli.ch).

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